So doof das auch klingt. Alles ist irgendwie lockerer und nicht so brutal ernsthaft und bürokratisch, wie das in Deutschland der Fall ist.
Diese Freundlichkeit und die offene Art hab' ich in den gerade mal 2 1/3 Tagen bis Sonntagnachmittag schon x-mal erlebt und bin davon wirklich begeistert.
Inzwischen fahren wir wieder, in gut 3 ½ Stunden werd' ich meine Mama wiedersehen und nach 14 Monaten endlich auch wieder Ingo. Find' ich total schön. In Schweden zu sein: Das macht mich sehr glücklich, das ist so wertvoll, diese Zeit hier zu erleben. Großartig.
Oh, cool. Als wenn mich der Urlaub in Schweden nicht sowieso total glücklich machen würde, werden hier im Bus gerade im Radio die Kinks mit ihrem „Lola“ gespielt. Vorhin irgendwann lief auch „My Generation“ von The Who.
Das mit der offenen und irgendwie positiven, sehr freundlichen und herzlichen (!) Art der Schweden: Klar, das kann man vielleicht nicht so verallgemeinern, auch hier gibt es bestimmt genug Idioten. Aber ich hab' das hier anders erlebt. Und ich hab' das ja schon bei der Band The (International) Noise Conspiracy erlebt, die ich bei zwei Konzerten sah und hörte und wo ich mich an coole bzw. schöne Momente mit Inge – so hieß einer von ihnen – erinnere. Der war auch so unglaublich sympathisch. Da ist einfach schon was dran, die sind nicht so verklemmt, wie es viele Deutsche sind. 19:32, wieder seit 1 ½ Stunden unterwegs, seit 7 Stunden (inklusive Pause) im Bus, fantastische Landschaften, Bäume und Seen und Gewässer ohne Ende. Man kommt sich vor wie in einer Zeitschleife, als erlebe man alles mehrmals, weil das dann immer wieder sehr gleich aussieht. Verrückt, und am 8.8. nachmittags stand noch null fest betreffend Schweden und jetzt bin ich so froh, dass ich hier bin.
Eben fuhren wir durch einen Ort, in welchem laut dem netten Schweden vor mir Henning Mankell geboren wurde: Sveg (im "Kreis"/Bundesland Härjedalingen). Dort zeigte er mir auch das Gerichtsgebäude (?), in dem Mankells Vater gearbeitet hat.
Und dann kam der wunderschöne und für mich unbeschreibliche Moment: Die Ankunft in Funäsdalen und wenige Minuten später kamen Jutta und Ingo angefahren. Ich bin so unendlich froh, doch noch nach Schweden gereist zu sein. Die beiden wiederzusehen, und zwar in Schweden, das ist einfach nur schön. Und so erlebte ich am Sonntag spät abends erstmals das total gemütliche Häuschen der beiden und die Atmosphäre und Stimmung dort.

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Schweden: Ein Erlebnisbericht von Linus rund um einen wunderschönen Urlaub im September 2012
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