Columbo auf DVD

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Über Columbo sagte Peter Falk 2003:
»Er ist niemand, der sich in den Vordergrund schiebt. Columbo muss sich nicht profilieren, er ruht in sich selbst und schert sich einen Dreck darum, was andere über ihn denken. Er liebt seine Frau, liebt seinen Job und schert sich nicht um andere Dinge. Und er ist sehr clever, er lässt seine Umwelt gerne in dem Glauben, dass er ein dummer Tölpel ist. Die Leute unterschätzen ihn dadurch gerne mal, und er kann in aller Ruhe im Hintergrund arbeiten. Bis er dann plötzlich ins Licht tritt und es allen zeigt. Und das Sympathischste überhaupt ist die Tatsache, dass er Erfolge nie für sich verbucht. Er sagt dann immer, dass irgendein Schwager oder Neffe die zündende Idee zur Aufklärung eines Falls hatte. Wenn es danach ginge, müsste Columbo mindestens 23 Schwager und 40 Neffen haben.«

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DIE ERSTE ÄRA: 1971-1978
Season 1

Columbo-Episode 3:
››Tödliche Trennung‹‹
(engl.: ››Murder by the Book‹‹)
(1971)

Erstausstrahlung
USA: NBC: 15.09.1971
D/A: ARD: 10.04.1975, RTL: 19.10.1992
Synchronstimme von Peter Falk: Klaus Schwarzkopf
Regisseur: Steven Spielberg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Dreh-)Buch: Steven Bochco
Lauflänge: ca. 73 Minuten

Schauspielende:
Peter Falk ... Lieutenant Columbo
Jack Cassidy ... Ken Franklin
Martin Milner ... Jim Ferris
Rosemary Forsyth ... Joanna Ferris
Barbara Colby ... Lily LaSanka
Lynette Mettey ... Gloria Jr.
Bernie Kuby ... Mike Tucker
Hoke Howell ... Sergeant
Marcia Wallace ... Woman
Haven Earl Haley ... Second reporter
Mike (Michael) Lally ... Crime Scene Cop (Auftritt No. 1)
Just one more thing... »Tödliche Trennung« ist die erste ausgestrahlte (aber erst nach »Mord mit der linken Hand« produzierte) reguläre Episode der Season 1 nach den beiden Pilotfilmen von 1968 und 1971. Just one more thing... Peter Fricke synchronisiert den Mörder Ken Franklin (gespielt vom genialen Jack Cassidy). Das wird er in der 66. Episode erneut tun.
Just one more thing... Da zwar nach der Episode 4 (Titel: »Mord mit der linken Hand«) produziert, aber zuvor ausgestrahlt, ist in dieser Episode erstmals kurz Columbos schrottiger Peugeot 403 Cabrio zu sehen (manchmal hat es in den Folgen das Kennzeichen 044 APD, andere Male das Kennzeichen 448 OBZ).

Synchronsprecher:
Peter Falk (Inspektor Lieutenant Columbo): Klaus Schwarzkopf
Jack Cassidy (Ken Franklin): Peter Fricke
Barbara Colby (Lily LaSanka): Katharina Ackermann
Martin Milner (Jim Ferris): Karl Remar
Rosemary Forsythe (Joanna Ferris): Sigrid Pawlas

Inhalt:
Ein sehr erfolgreiches Autorenteam, das von seinen Krimibüchern rund um Mrs. Melville (sicherlich eine Anspielung auf Miss Marple) mehr als 50 Exemplare verkauft hat (eines dieser Romane trägt denselben Titel wie die erste Folge von Columbo, »Prescription: Murder«), steht vor dem Ende. Der Grund hierfür ist, dass Jim Ferris (gespielt von Martin „Marty“ Sam Milner), der die Geschichten rund um Mrs. Melville vollständig alleine geschrieben hat, sich anderen, ernsteren Themen zuwenden möchte und sich von seinem „Co-Autor“, der in Wirklichkeit niemals eine Zeile geschrieben hat, trennen will. Interessant hierbei ist, dass Jack Cassidy auch in der Episode »Schreib oder stirb« einen Menschen aus der Buchbranche spielt — dann einen Verleger —, der nicht zulassen kann und möchte, dass ein Autor sich von ihm trennt, um andere Wege einzuschlagen.
Nach einem Krach zwischen den beiden, der wohl dadurch entstand, dass der eigentliche Autor seinem Partner erklärte, aus dem gemeinsamen Projekt aussteigen zu wollen, lädt der Co-Autor Ken Franklin, der rein für die Promotion der Bücher zuständig war, den anderen zu sich in dessen Ferienhaus ein und bringt ihn dazu, von dort bei seiner Frau daheim anzurufen, um ihr mitzuteilen, er wäre noch im Büro und wolle das finale Kapitel des letzten Romans um Mrs. Melville fertig schreiben.
Nun fallen Schüsse, als Franklin eiskalt seinen Partner erschießt, und für die Frau des soeben Ermordeten hat natürlich alles den Anschein, als sei ihr Mann im Büro erschossen worden, welches der Marketing-Spezialist kurz vor der Abreise mit Ferris in sein in wunderschöner Gegend an einem See gelegenen Ferienhaus unter dem Vorwand, er habe sein Feuerzeug vergessen, noch verwüstet hat, um alles nach einem Raubmord aussehen zu lassen...
Columbo wird aktiv, ehe wirklich klar ist, ob Jim Ferris tatsächlich erschossen worden ist.

Kritik:
Hierbei handelt es sich um die erste reguläre Episode nach zwei Pilotfilmen zu Columbo und prompt erleben wir in Person von Jack Cassidy meiner Meinung nach den eigentlich „besten“, schleimigsten und widerlichsten aller Mörder-Darsteller (bezogen auf seine Darstellung des Bösewichts) innerhalb der Columbo-Reihe. Auch in den späteren Episoden »Schreib oder stirb« (»Publish or perish«) sowie der brillanten 36. Folge »Wenn der Schein trügt« (engl.: »Now you see him«, Arbeitstitel: »Quicker than the Eye«) verkörpert Jack Cassidy herausragend gekonnt den Gegenspieler von Columbo.
Regie führte bei »Tödliche Trennung« niemand anderer als der damals 24-jährige Steven Spielberg, nachdem er das ursprüngliche Fernsehspiel »Duell« gedreht hatte. »Tödliche Trennung« ist ein absoluter Klassiker unter den Columbos und gehört für mich eindeutig zu den drei bis fünf besten jemals produzierten Episoden. In dieser herrlich altmodischen sehr frühen Folge passt, wie ich finde, einfach alles perfekt: Die Besetzung, die In-Szene-Setzung, der Regisseur, die Länge dieser Episode, die Story, der ekelhaft erscheinende Mörder, der zu jenen gehört, mit denen Columbo ganz offensichtlich eigentlich nichts zu tun haben möchte. Dazu gibt es sehr schöne Landschaftsaufnahmen und eine schöne Kameraführung. Auch der Humor kommt nicht zu kurz und aufgrund all dieser Gründe genieße ich diese sagenhafte, wundervolle dritte Folge sehr gerne immer und immer wieder.

Nützliche & überflüssige Randnotizen:

Just one more thing... Steven Bochco schrieb ebenfalls an den Drehbüchern zu folgenden Episoden: 7 »Lady in Waiting« / »Schritte aus dem Schatten«, 9 »Blueprint for Murder« / »Ein Denkmal für die Ewigkeit«, 10 »Etudé in Black« / »Etudé in Schwarz«, 17 »Double Shock« / »Doppelter Schlag«, 23 »Mind over Mayhem« / »Teuflische Intelligenz« und 54 »Uneasy Lies the Crown« / »Schleichendes Gift«.
Just one more thing... Dieser Film ist zusätzlich in Roman-Form 1993 im Bastei-Lübbe-Verlag als Taschenbuch erschienen. Unter dem deutschen Titel »Der Weekend-Killer« ist er zusammen mit den Romanen »A Deadly State of Mind« / »Der Psycho-Mörder« und »Troubled Waters« / »Die tote Sängerin« veröffentlicht worden.
Just one more thing... Auf Steven Spielberg wird in späteren Episoden Bezug genommen. In der Episode 23, »Teuflische Intelligenz« (»Mind over Mayhem«), bei welcher wie auch bei »Tödliche Trennung« Steven Bochco das Drehbuch geschrieben hat, trägt ein jugendliches Genie den Namen „Steve Spelberg“. In Episode 47 namens »Die vergessene Tote« wurde erneut auf den Regisseur des dritten Columbos »Tödliche Trennung“, auf Steven Spielberg, Bezug genommen: Das Universal-Wunderkind der Episode, „Alex Bradey“, ist sehr stark angelehnt an Steven Spielberg, welcher damals tatsächlich das Wunderkind von Universal war.
Just one more thing... In der 64. Episode (»Undercover« bzw. »Zwei Leichen und Columbo in der Lederjacke« / »(Columbo goes) Undercover« wird Columbo zum Kürzel „SB“ neben Sandra Bullock auch der Name Steven Bochco einfallen. Der ist wie erwähnt zufällig“ der Drehbuchautor dieser dritten Episode.

Informationen zu Lieutenant Columbo sowie zu Mrs. Columbo:
Just one more thing...
Der Inspektor bereitet ein Eieromelett zu und erklärt: »Ich bin der beste Koch der Welt...«, wobei hier irgendwas bei der Synchronisation schiefgelaufen ist. Im Original sagt er in etwa »I’m the worst cook in the world«, was dem Charakter von Columbo irgendwie auch viel eher entspricht, als die deutsche Synchroäußerung. Columbo gibt (wie verwandelt und außerordentlich freundlich, nachdem er noch eine Folge zuvor recht ruppig erschienen war) der Frau des Ermordeten den Tipp: »Bloß Eier, keine Milch.«
Just one more thing... Columbo erklärt: »Meine Frau mag keine Kriminalromane, und ich hab‘ so ‘ne kleine Wohnung...«
Just one more thing... Columbo beschreibt seine Frau: »Sie ist mehr so ein athletischer Typ.«

 

 

 

 

 

 

 

Lieutenant Columbo
- Der Mann mit der unsichtbaren Frau, der mit Vornamen »Inspektor« heißt und einen Hund namens »Hund« hat. -

 

 

 

 

Columbo ... Randnotizen  The Simpsons ... Randnotizen Starsky & Hutch ... Randnotizen

 

 

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Frage: Welche charakterlichen Elemente haben Sie eingebracht in die Rolle?
Peter Falk sagte dazu 2003: »Wissen Sie, ich habe darüber eigentlich noch nie so richtig nachgedacht. Es ist schon so, dass Columbo in vielen Punkten so ist wie ich. Er ist auf der einen Seite ein Durchschnittstyp, auf der anderen Seite aber auch etwas Besonderes. Eine Freundin von mir, die Schriftstellerin Elaine May, hat Columbo mal mit dem Hinterteil von Sherlock Holmes verglichen. Das trifft es wohl am besten.«

 

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