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Über Columbo sagte Peter Falk 2003:
»Er ist niemand, der sich in den Vordergrund schiebt. Columbo muss sich nicht profilieren, er ruht in sich selbst und schert sich einen Dreck darum, was andere über ihn denken. Er liebt seine Frau, liebt seinen Job und schert sich nicht um andere Dinge. Und er ist sehr clever, er lässt seine Umwelt gerne in dem Glauben, dass er ein dummer Tölpel ist. Die Leute unterschätzen ihn dadurch gerne mal, und er kann in aller Ruhe im Hintergrund arbeiten. Bis er dann plötzlich ins Licht tritt und es allen zeigt. Und das Sympathischste überhaupt ist die Tatsache, dass er Erfolge nie für sich verbucht. Er sagt dann immer, dass irgendein Schwager oder Neffe die zündende Idee zur Aufklärung eines Falls hatte. Wenn es danach ginge, müsste Columbo mindestens 23 Schwager und 40 Neffen haben.«

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DIE ERSTE ÄRA: 1971-1978
Season 1

Columbo-Episode 4:
››Mord mit der linken Hand‹‹
(engl.: ››Death lends a Hand‹‹)
(1971)

Erstausstrahlung

USA: NBC: 06.10.1971
D/A: ARD: 04.09.1975, RTL: 09.11.1992
Synchronstimme von Peter Falk: Klaus Schwarzkopf
Regisseur: Bernard L. Kowalski

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schnitt: Edward M. Abroms
(Dreh-)Buch: Richard Levinson & William Link
Lauflänge: ca. 73 Minuten.

Schauspielende:
Peter Falk ... Lieutenant Columbo
Robert Culp ... Investigator Brimmer
Ray Milland ... Arthur Kennicut
Pat Crowley ... Mrs. Lenore Kennicut
Brett Halsey ... Ken Archer
Eric James ... Denning
Don Keefer ... Medical Examiner
Len Wayland ... Captain of Detectives
Lieux Dressler ... Ceil Gentry
Barbara Baldavin ... Brimmer’s Secretary

Synchronsprecher:
Peter Falk (Inspektor Lieutenant Columbo): Klaus Schwarzkopf
Robert Culp (Investigator Brimmer): Reinhard Glemnitz
Ray Milland (Arthur Kennicut): Curt Ackermann
Brett Halsey (Ken Archer): Ebehard Mondry

Just one more thing... Dies ist die erste nach den beiden Pilotfilmen produzierte Episode und gleichzeitig die erste Folge, in welcher Columbos schrottiger, verrosteter Dienstwagen — ein alter Peugeot 403 Cabrio — gezeigt wird (diesmal hat er Pech, denn seine Versicherungspapiere laufen in der Woche darauf ab). Dennoch sahen die Zuschauer sein Kultgefährt erstmals in der nach dieser produzierten Folge »Tödliche Trennung«, da jenes Regiefrühwerk, das Steven Spielberg anvertraut worden war, erstmals vor der Folge »Mord mit der linken Hand« ausgestrahlt wurde.

Inhalt:
Der Medien-Mogul Arthur Kennicutt (Ray Milland spielt, auch in der Episode »Blumen des Bösen«) hat den Privatdetektiv Brimmer (Robert Culp, der in der Folge »Wenn der Eismann kommt« selbst zum Mörder wird) angeheuert, um herauszufinden, ob seine Frau eine Affäre hat. Dieser Verdacht trifft zwar zu, aber Brimmer behauptet in seinem Bericht das Gegenteil. Er richtet die Übermittlung der scheinbar für Kennicut positiven Nachricht so ein, dass Mrs. Kennicutt (Patricia Crowley) dieses Gespräch mithört.
Wenig später erpresst er sie, um ihrem Ehemann nicht doch noch die Wahrheit zu sagen. Er verlangt, dass sie ihren Mann, welcher über für Kennicut sehr wertvolle Verbindungen verfügt und stets gut informiert ist, bespitzelt und ihm — dem Erpresser — wichtige Informationen liefert.
Als Lenore Kennicutt am nächsten Tag in Brimmers Strandhaus den Deal ausschlägt und ihm verkündet, sie werde ihrem Mann die Wahrheit sagen und er habe dann kein Druckmittel mehr, schlägt Brimmer sie mit der linken Hand im Affekt nieder. Sie schlägt mit dem Kopf an einen Glastisch und stirbt.
Ihr tot ist eigentlich „nur“ ein Unfall. Brimmer entlädt die Leiche auf einer Baustelle und schaltet sich später (dank Kennicutt, der ihn zusätzlich zur Polizei in Form von Inspektor Columbo an dem Fall teilhaben lässt) in die Ermittlungen ein.
Da will er dann alles danach aussehen lassen, als handle es sich um einen gewöhnlichen Raubmord.
Doch Columbo ist nicht so leicht hinters Licht zu führen...

Kritik:
Nach den beiden Pilotfilmen zu Columbo (»Mord nach Rezept« & »Lösegeld für einen Toten«) war diese vierte ausgestrahlte Columbo-Episode eigentlich die dritte. Sie wurde nämlich vor »Tödliche Trennung« (die Regie übernahm der damals 24-jährige Steven Spielberg) gedreht.
In »Mord mit der linken Hand« die Episode geht wie fast alle Frühcolumbos knapp über 70 Minuten, und es gibt hier (wie später auch wieder) den brillanten Robert Culp als Bösewicht zu sehen hat Columbos Dienstwagen, das verbeulte, verrostete Peugeot 403 Cabrio, seine Premiere. In manchen Episoden hat das Auto das Kennzeichen 044 APD, in anderen 448 OBZ. Da diese Episode zwar als erste nach den beiden Piloten gedreht, aber als zweite ausgestrahlt wurde, ist das Auto wenige Sekunden lang auch schon in der danach produzierten Episode aber zuvor ausgestrahlten Folge »Tödliche Trennung« zu sehen.
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Regie bei dieser im Original »Death lends a Hand« betitelten Episode führte Bernard Kowalski. Neben Robert Culp sehen wir u.a. Ray Milland (Columbo: »Blumen des Bösen«).
In dieser Episode ist der Mord nicht geplant sondern schlicht ein Unfall. Der Mord wird in Zeitlupe gezeigt, wobei das Opfer niemals den Glastisch berührt. Wahrscheinlich war da Alfred Hitchcocks »Psycho« Pate, denn bei dem Mord in der Dusche sieht man das Messer niemals in den Körper fahren.
Interessant auch die Einstellung, in der Brimmers Aktivitäten nach dem Mord in seinen Sonnenbrillengläsern zu sehen sind. Witzig ist eine Szene, in der Columbo sich von Mr. Kennicutt (und Brimmer) verabschiedet, und den Raum verlassen will und plötzlich im Schrank steht. :)
Brimmer zu Columbo: »Sie sind aber ein besonders aufmerksamer Mensch.« Columbo daraufhin: »Meine Frau ist da ganz anderer Ansicht.«
Eine Szene war nicht geplant, wurde aber in die Endfassung übernommen: In Brimmers Büro. Columbo wurde zum Essen eingeladen. Dabei hängt er seinen Schlips in den Teller. Columbo (bzw. der Schauspieler Peter Falk) reagierte cool und meinte »Oh, das passiert mir nicht zum ersten Mal.« Die Szene wurde in der Episode gelassen.
Eine meiner Meinung nach perfekte Episode. Der Schluß-Coup mit der von Columbo in Brimmers Auspuff gesteckten Kartoffel (durch die der nicht mit dem Wagen fahren kann, da er nicht anspringt) und mit der gefundenen Kontaktlinse ist zwar nicht absolut vom Feinsten, aber die Episode ist einfach supergut. Tolle Schnitte, tolle Kamera, keine Längen, hervorragende Schauspieler, ein gewohnt cooler Inspektor Columbo, der damals noch (und in den letzten produzierten Fällen der Reihe erneut) auch in der deutschen Synchronisation als Lieutenant (statt Inspektor, er ist aber beides) bezeichnet wird. Einige sehr witzige Szenen und das Duell zwischen Brimmer und Columbo ist wirklich toll. Da macht es auch nichts, dass Columbo wieder mal relativ wenig gegen den Mörder speziell in der Hand hat (aber natürlich den Fall von A bis Z schildern kann).
Einfach bravourös, diese Episode. Super.

Nützliche & überflüssige Randnotizen:
Just one more thing... Ein Gespräch zwischen Kennicut und Brimmer über Columbo, nachdem dieser den beiden eine Kostprobe seiner ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden gegeben hat. Nachdem der Inspektor endlich den Raum verlassen hat, fragt Kennicut: »Na, was sollte das alles?«, woraufhin Brimmer, der früher selber bei der Polizei war, trocken antwortet: »Die Methoden der Kriminalpolizei scheinen sich erheblich gewandelt zu haben.«
Just one more thing... Richard Levinson und William Link, die Erfinder und somit geistigen Väter von Columbo, verfassten ebenfalls die Drehbücher zum Pilotfilm 1 »Prescription: Murder« / »Mord nach Rezept« sowie zu den Episoden 17 »Double Shock« / »Doppelter Schlag« (zusammen mit Steven Bochco und Jackson Gillis) und 25 »A Friend in Deed« / »Meine Tote - Deine Tote« (zusammen mit Peter S. Fisher) und erdachten sich die Story des zweiten Pilotfilmes »Ransom for a Dead Man« / »Lösegeld für einen Toten« und jene der Episoden 10 »Etudé in Black« / »Etudé in Schwarz«, 13 »Dagger of the Mind« / »Alter schützt vor Torheit nicht« und 16 »The Most Dangerous Match« / »Schach dem Mörder« (»Schachmatt«).

Informationen zu Lieutenant Columbo sowie zu Mrs. Columbo:
Just one more thing... Columbo behauptet von sich, von Golf nichts zu verstehen. Dann aber überrascht er mit einem perfekt geführten Schlag (neben der Malerei war Golf eines der Lieblingshobbies von Peter Falk).
Just one more thing... Über Columbo erfahren wir, dass er keine Waffe hat.
Just one more thing... Er hat einen Neffen, der Kontaktlinsen trägt.
Just one more thing... Der Inspektor erklärt, dass er und seine Frau Bett an Bett schlafen und dass er immer nachts Akten studiert und dabei seine Frau stört. (»...und wenn ich lese, wacht sie immer auf.«)
Just one more thing... Columbo versteht offenbar etwas vom Handlesen. Jedenfalls liest er in dieser Episode aus Händen. (»Ich bin ein abergläubischer Vogel. Ich geb’ was auf Zeichen, auf Vordeutungen, auf Astrologie.«)

Just one more thing... Mrs Columbo findet, dass ihr Mann kein besonders aufmerksamer Mensch ist.
Just one more thing... Mrs. Columbo möchte gerne in ein Strandhaus ziehen.

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Lieutenant Columbo
- Der Mann mit der unsichtbaren Frau, der mit Vornamen »Inspektor« heißt und einen Hund namens »Hund« hat. -

 

 

 

 

Columbo ... Randnotizen  The Simpsons ... Randnotizen Starsky & Hutch ... Randnotizen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frage: Welche charakterlichen Elemente haben Sie eingebracht in die Rolle?
Peter Falk sagte dazu 2003: »Wissen Sie, ich habe darüber eigentlich noch nie so richtig nachgedacht. Es ist schon so, dass Columbo in vielen Punkten so ist wie ich. Er ist auf der einen Seite ein Durchschnittstyp, auf der anderen Seite aber auch etwas Besonderes. Eine Freundin von mir, die Schriftstellerin Elaine May, hat Columbo mal mit dem Hinterteil von Sherlock Holmes verglichen. Das trifft es wohl am besten.«

 

››Trashig, düster, laut & hässlich‹‹ (E-Book) erschien in aktualisierter Fassung am 9. Juli 2015.
››Trashig, düster, laut & hässlich‹‹
Format: E-Book
Buchseiten: ca. 463
Sprache: Deutsch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

››8‹‹ Untertitel: ››Stories‹‹Buchcover von ››8‹‹

 ››8‹‹ Untertitel: ››Stories‹‹, Autor: Linus Lumpitzsch, Books on Demand GmbH, Norderstedt ISBN: 978-3-8423-5892-8, Paperback (Taschenbuch/Softcover), 244 Seiten Auflage 4 Erschienen: Anfang Mai 2011
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