Columbo auf DVD

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Über Columbo sagte Peter Falk 2003:
»Er ist niemand, der sich in den Vordergrund schiebt. Columbo muss sich nicht profilieren, er ruht in sich selbst und schert sich einen Dreck darum, was andere über ihn denken. Er liebt seine Frau, liebt seinen Job und schert sich nicht um andere Dinge. Und er ist sehr clever, er lässt seine Umwelt gerne in dem Glauben, dass er ein dummer Tölpel ist. Die Leute unterschätzen ihn dadurch gerne mal, und er kann in aller Ruhe im Hintergrund arbeiten. Bis er dann plötzlich ins Licht tritt und es allen zeigt. Und das Sympathischste überhaupt ist die Tatsache, dass er Erfolge nie für sich verbucht. Er sagt dann immer, dass irgendein Schwager oder Neffe die zündende Idee zur Aufklärung eines Falls hatte. Wenn es danach ginge, müsste Columbo mindestens 23 Schwager und 40 Neffen haben.«

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DIE ERSTE ÄRA: 1971-1978
Season 1

Columbo-Episode 6:
››Mord in Pastell‹‹
(engl.: ››Suitable for Framing‹‹)
(1971)

Erstausstrahlung

USA: NBC: 17.11.1971
D/A: ARD: 24.07.1975, RTL: 02.11.1992
Synchronstimme von Peter Falk: Klaus Schwarzkopf
Regisseur: Hy Averback

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Dreh-)Buch: Jackson Gillis
Laufzeit: ca. 73 Minuten

Schauspielende:
Peter Falk ... Lieutenant Columbo
Ross Martin ... Dale Kingston
Kim Hunter... Edna Matthews
Don Ameche ... Frank Simpson
Rosanna Huffman ... Tracy O'Connor
Vic Tayback ... Sam Franklin
Joan Shawlee ... Mitilda
Barney Phillips ... Captain Tyler
Mary Wickes ... Landlady
Sandra Gould ... Matron
Curt Conway ... Evans
Claude Johnson ... Policeman
Dennis Rucker ... Joe
Kenny Salvatt Party ... Guest at Art Gallery (uncredited)

Synchronsprecher:
Ross Martin (Dale Kingston): Manfred Schott
Rosanna Huffman (Tracy O'Connor): Liz Verhoeven
Kim Hunter (Edna Matthews): Edith Hudgen
Don Ameche (Frank Simpson): Benno Sterzenbach

Just one more thing... Nach Episode 1 (»Mord nach Rezept«) besucht Columbo zum zweiten Mal ein Fernsehstudio. Diesmal ist er lustiger Weise wesentlich beeindruckter als bei seinem vorigen Besuch in einem solchen Studio.
Just one more thing... Dreifacher Film-Fehler
(ausser das Bild gibts zig Male)...
Eben einmal, weil’s auch in der Praxis von Flemming aus dem ersten Pilotfilm (»Mord nach Rezept«) hängt, einmal, weil es plötzlich wieder an der Wand hängt und einmal, weil’s in einer folgenden Szene plötzlich wieder nicht an der Wand hängt. Da wurde wohl eine spätere Szene zuvor gedreht und eingefügt. ;)

Inhalt:
Rudy Matthews ist Multi-Millionär sowie Kunstsammler und hat einen Neffen, den einflussreichen Kunst-Kritiker Dale Kingston (Ross Martin), der ursprünglich Matthews’ unbezahlbare Kunstsammlung erben sollte. Aber Matthews möchte sein Testament ändern, Dale würde die Sammlung nicht bekommen und aus diesem Grund muss er Rudy töten, ehe dem Wunsch der Testamentsänderung nachgegangen wurde.
Dale erschießt seinen Onkel und lässt das Ganze wie die Tat von Kunsträubern aussehen. Eine elektrische Heizdecke hält die Leiche warm (eine Idee, die 56 Folgen später erneut in einer Folge verwendet werden wird). Im Anschluss daran besucht Dale die Eröffnungsausstellung einer Kunstgalerie. Die eingeweihte Kunststudentin Tracy O'Connor bleibt beim Haus und passt den Zeitpunkt ab, wenn der Wachmann seinen Kontrollgang macht. Sie gibt einen Schuss ab, entfernt die Heizdecke und verschwindet. Eine noch warme Leiche wird gefunden, wohl ein perfektes Alibi für Dale. Denn wie es aussieht, wurde Rudy Matthews erst vor Momenten erschossen, Dale war da schon längst bei der Ausstellung.

Kritik:
Eine fabelhafte, eine hunderprozentig gelungene, eine absolut brillante, frühe Episode der kultigen Krimi-Reihe. Das Team war hier in absoluter Hochform.
Schon die Schauspieler-Besetzungen, vor allem Ross Martin als Mörder, sind absolut perfekt. Die gesamte Episode ist genial kompakt, spannend, sehr schlau und clever durchdacht, und der Schluß-Clou der Episode

ACHTUNG: SPOILER!
mit Columbos Abdrücken auf den Bildern und seinen zum Schluss präsentierten Händen in Handschuhen: Ein hervorragender, ein absolut genialer Einfall von Jackson Gillis.
SPOILERENDE

Das Spiel zwischen Ross Martin und Peter Falk bietet einige absolut brillante Szenen & vor allem Dialoge (zum Beispiel wie der von Columbo Verdächtigte völlig außer sich ist und Columbo im Sarkasmus schon seinen Schlüssel für die Durchsuchungen anbietet und ähnliche Szenen).
Ansonsten kommt der Humor etwas kurz, dafür ist in einer kompakten, absolut perfekten Columbo-Episode diesmal halt leider kein Platz. Das macht nichts.
Auch diesmal hat der Inspektor einige verrückte Methoden, welche er zur Auflösung des Falles anwendet. So ist die Krimiserie einfach endlos genial und das Beste, was es auf diesem Gebiet (Krimi, etc.) für mich gibt.
Die Idee mit der Heizdecke zum Einwickeln des Toten zum Verschleiern der wahren (früheren) Todeszeit zwecks Beschaffung eines Alibis ist absolut klasse, sie stammt (wohl) von Levinson & Link selbst, erschien aber 1971 auch in Peter Falks Drehbuch, welches 25 Jahre später in der Columbo-Episode »Ein Toter in der Heizdecke« — abermals wird eine Heizdecke zum Verschleiern der Tatzeit verwendet — verfilmt wurde.
Hier handelt es sich einfach um eine geniale Episode. »Mord in Pastell« ist herrlich.
Auch zum Beispiel die Szene, in welcher Columbo scheinbar unbeabsichtigt das Feuerzeug seines Gesprächspartners mitgehen lassen will, ist klasse. Ebenso sehr amüsant, wie es Columbo peinlich ist, als er bei einem Maler auch ein nacktes Aktmodell entdeckt. Hier wird der Inspektor sichtlich rot und will lieber später nochmal vorbeikommen. Ein Glanzlicht der Episode.
Die humorvollste Szene der Folge jedoch ist jene, als sich Columbo zusammen mit der Vermieterin der Wohnung, in welcher die später ermordete Kunststudentin Tracy O'Connor, viele Fotos in Fotoalben ansieht, weil Columbo Dale Kingston als ihren Liebhaber auf einem der Bilder identifizieren will. Columbo wird zusehends genervter, babbelt Zeug vor sich her, und wird am Schluss enttäuscht, da Kingston nämlich auf keinem der Fotos zu sehen ist.
Die komplette Episode ist absolut hervorragend!

Nützliche & überflüssige Randnotizen:
Just one more thing... Columbo treibt Kingston während ihrer Gespräche immer wieder zur Weißglut. In einer solchen Szene bricht es auch Kingston heraus: »Von mir aus schnüffeln Sie ‘rum, soviel Sie wollen. Den Kleiderschrank empfehle ich Ihnen besonders. Und vergessen wir auch nicht den Blick unters Bett. Die Wohnung ist voll von gestohlenen Bildern. Hier, der Schlüssel zu meiner Wohnung. Wenn Sie fertig sind, legen Sie ihn bitte unter die Fußmatte, wenn ich bitten darf. Nein, es gibt kein Zurück. Ich will es. Verschaffen Sie sich ruhig eine Vorstellung davon, wer ich bin und wie ich so lebe«. Anschließend hält er ihm die Schlüssel unter die Nase.
Columbo: »Mr. Kingston, so war das doch wirklich nicht gemeint. Nichts als Missverständnisse auf der Welt. Schönen Dank auch.« Er spricht’s, nimmt ihm die Schlüssel aus der Hand, und verschwindet.
Just one more thing... Während in anderen Columbo-Fällen meistens dem Mord eine gezeigte Vorgeschichte angehört, geschieht hier die Tat bereits in der Eröffnungsszene während des Vorspanns. Nicht einmal eine Minute der Folge vergeht, und das Opfer ist tot.
Just one more thing... Eine der amüsantesten Szenen in dieser Folge war in jedem Fall die, in der Columbo den Künstler Sam Franklin besucht, der gerade ein Aktbild malt. Columbo wendet sich pikiert ab und kommentiert: »Ach, ich denke, ich komme doch besser ein anderes Mal wieder...«
Just one more thing... Jackson Gillis verfasste ebenfalls die Drehbücher zu den Episoden 8 »Short Fuse« / »Zigarren für den Chef«, 13 »Dagger of the Mind« / »Alter schützt vor Torheit nicht«, 14 »Requiem for a Falling Star« / »Klatsch kann tödlich sein«, 16 »The Most Dangerous Match« / »Schach dem Mörder« (Alternativtitel: »Schachmatt«), 17 »Double Shock« / »Doppelter Schlag«, 18 »Lovely but Lethal« / »Ein Hauch von Mord« (Alternativtitel: »Schön um jeden Preis«), 29 »Troubled Waters« / »Traumschiff des Todes«, 37 »Last Salute to the Commodore« / »Der alte Mann und der Tod«, 55 »Murder in Malibu« / »Niemand stirbt zweimal« und 61 »A Bird in the Hand...« / »Ein Spatz in der Hand...«.
-> Hy Averback führte ebenfalls in der Episode 15 »A Stitch in Crime« / »Zwei Leben an einem Faden« Regie.
Just one more thing... Als Columbo-Stimme ist wieder Klaus Schwarzkopf zu hören.

Informationen zu Lieutenant Columbo sowie zu Mrs. Columbo:
Just one more thing...
Scheinbar ist Columbo kunstinteressiert. In dieser Episode will er sich Bücher über Kunst ausleihen. Es ist aber anzunehmen, dass er dieses Interesse nur zu Gunsten des Falles angibt, um in Verbindung mit dem von ihm vermuteten Mörder zu kommen.
Just one more thing... Columbo möchte im Haus des ermordeten Mr. Matthews rauchen, was ihm aber von einem empörten Hausangestellten strikt verboten wird.
Kurze Zeit später zündet sich Columbo klammheimlich dennoch seine Zigarre an und verbirgt sie mit schlechtem Gewissen hinter seiner Hand.
Die eben beschrieben Szene zeigt deutlich auf: Columbo ist ein kleiner Suchtler.
Just one more thing... Außerdem hat Columbo eventuell leicht kriminelle, diebische Veranlagungen: Er steckt sich, scheinbar „aus Versehen“ das Tischfeuerzeug des Anwaltes ein. Dieser fordert es wieder zurück, als sich Columbo verabschieden will.
Just one more thing... Columbo wird rot, als er sich während eines Kurses im selben Raum wie ein Nacktmodell aufhält.
Just one more thing... Mrs. Columbo ist laut den Erläuterungen des Inspektors, ähnlich zerstreut wie er.
»Wenn meine Frau zum Einkaufen geht, dann vergisst sie sogar, dass ich im Wagen sitze und auf sie warte.«
Just one more thing... Columbos Schwiegervater ist nach seinen Angaben ein Westernfan. (»Cowboyfilme und so...«)

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Lieutenant Columbo
- Der Mann mit der unsichtbaren Frau, der mit Vornamen »Inspektor« heißt und einen Hund namens »Hund« hat. -

 

 

 

 

Columbo ... Randnotizen  The Simpsons ... Randnotizen Starsky & Hutch ... Randnotizen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frage: Welche charakterlichen Elemente haben Sie eingebracht in die Rolle?
Peter Falk sagte dazu 2003: »Wissen Sie, ich habe darüber eigentlich noch nie so richtig nachgedacht. Es ist schon so, dass Columbo in vielen Punkten so ist wie ich. Er ist auf der einen Seite ein Durchschnittstyp, auf der anderen Seite aber auch etwas Besonderes. Eine Freundin von mir, die Schriftstellerin Elaine May, hat Columbo mal mit dem Hinterteil von Sherlock Holmes verglichen. Das trifft es wohl am besten.«

 

 

 

 

 

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››Trashig, düster, laut & hässlich‹‹
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››8‹‹ Untertitel: ››Stories‹‹Buchcover von ››8‹‹

 ››8‹‹ Untertitel: ››Stories‹‹, Autor: Linus Lumpitzsch, Books on Demand GmbH, Norderstedt ISBN: 978-3-8423-5892-8, Paperback (Taschenbuch/Softcover), 244 Seiten Auflage 4 Erschienen: Anfang Mai 2011
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Aktualisiert am 7.7.2015
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